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Links zu inhaltlichen Grundlagen der Arbeit im Bereich der Anthroposophie:

www.anthroposophy.com

www.anthroposophie.net

www.goetheanum.ch

Über die Stiftung

Die Geschichte:

Nachdem Herr Heinz Berneburg die 1889 in Hannover gegründete Straßen-bau Berneburg GmbH in dritter Generation seit 1960 erfolgreich geführt hatte und sich kein Nachfolger zeigte, veräußerte er 1988 den gesamten Betrieb. Den Verkaufs-erlös der Straßenbaufirma wie auch eines Asphaltmischwerkes und des Splitt- und Schotterwerkes Hamelspringe sowie sein gesamtes Privatvermögen brachte er in die am 09.09.1986 gegründete gemeinnützige HB-Stiftung Berneburg GmbH ein.

Zum Stiftungsvermögen gehören verschiedene Wohnimmobilien, ein 1992 errichtetes Bürogebäude im Stadtteil List sowie ein landwirt­schaft­licher Betrieb in Endeholz/Celler Land, der nach der biologisch-dynamischen Methode bewirtschaftet wird und dem ein Seminar- und Landschulheim angeschlossen ist.


Die Idee:

Heinz Berneburg hat seine Idee der Gründung einer Stiftung selber einmal so ausgedrückt:

„Der Aufbau eines Produktionsbetriebes ist nicht die Einzeltat eines Unternehmers. Dieser ist zwar vor allem Ideengeber, Risikoträger und erster Energieanreger. Ein Unternehmen entsteht jedoch durch die gemeinsame Arbeit aller Beteiligten. Die so geschaffenen Arbeitsplätze und die damit entstehenden Werte sind somit auch Gemeinschaftsleistungen und unterliegen der gemeinsamen Verantwortung.

Das Eigentum an Produktionsmitteln ist derzeit noch weitgehend Privat­eigentum und steht zur alleinigen Disposition der Eigner. Fehlt hier die Einsicht in die soziale Verantwortung, so wird bei der Abgabe von Unternehmen häufig willkürlich über den Verkaufserlös verfügt.

Da es sich aber bei dem Verkaufserlös um ein Gemeinschaftsgut handelt, ist eine Übergabe in die Gemeinnützigkeit sinnentsprechend. Im Bereich der Gemeinnützigkeit liegen große menschheitliche Aufgaben wie z.B. die Umweltsanierung, die allgemeine Bildung, die Betreuung junger und alter Menschen und die Förderung des religiösen Lebens. Diese liegen jedoch nicht im zusätzlichen Konsum, der sich bei einer Verteilung des Kaufpreises ergäbe und eher zerstörend wirkt.

Mit der Anbindung der Stiftungs-Zwecke an die Anthroposophie Rudolf Steiners werden diese Aufgabenstellungen entscheidend vertieft, und es wird damit der Gedanke der notwendigen Entwicklung des Menschen hier auf dieser Erde aufgenommen.“


Tragende Säulen aus edlem Marmor, die in das 1992 errichtete Bürogebäude der Stiftung integriert sind, symbolisieren drei rundlegende Seelenelemente des Menschen, die auch seiner Arbeit innewohnen sollten: die Spannkraft des Willens, die Sensibilität des Fühlens und die Klarheit des Denkens.

 



Die Ausrichtung

Die Ausrichtung der Stiftung ist in deren Satzung wie folgt festgelegt:

„Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von gemeinnützigen Initiativen und Einrichtungen, die

  1. der menschlichen Entwicklung, Bildung und Schulung,
  2. der Heilung der Erde von Schäden, die durch die heutigen Umweltbelastungen entstehen,

dienen.

Die Verfolgung der vorgenannten Zwecke soll insbesondere auf der Grundlage der Anthroposophie Rudolf Steiners erfolgen. Dies kann geschehen durch Förderung von Initiativen und Einrichtungen der Christengemeinschaft und der Anthroposophischen Gesellschaft, namentlich durch Hilfen bei der Errichtung von Kirchen und Ausbildungsstätten, d.h. von Schulungs-, Forschungs- und Hochschuleinrichtungen, wie auch in der Förderung vergleichbarer sonstiger Institute und Initiativen der anthroposophischen Bewegung und Gesellschaft(en).

In Verbindung mit ihrer allgemeinen Zielsetzung kann die Gesellschaft mit verwandten gemeinnützigen Institutionen wie den Waldorfschulen, mit anthroposophischen Kunsthochschulen, mit der biologisch-dynamischen Landwirtschaft oder mit Einrichtungen der anthroposophischen-heilpädagogischen Bewegung zusammenarbeiten und diese unterstützen.“